Am Vormittag hieß es Abschied nehmen von Miltenberg – bei erneut hochsommerlichen Temperaturen. Unser erster Zwischenstopp führte uns nach Freudenberg. Der kleine Ort am Main ist zwar nett gelegen, konnte uns aber nicht so recht begeistern.
Ganz anders dagegen Wertheim: Die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und der hoch über der Stadt gelegenen Burgruine hat uns ausgesprochen gut gefallen. Nach einer entspannten Mittagspause im Schatten einer Brücke direkt am Main ging es weiter.
Anschließend folgten wir der Romantischen Straße durch das idyllische Taubertal. Ein besonderes Highlight war das Kloster Bronnbach – eine ehemalige Zisterzienserabtei aus dem 12. Jahrhundert. Die beeindruckende Klosteranlage strahlt eine besondere Ruhe aus und zählt für uns zu den schönsten Stationen des Tages.
Am Abend erreichten wir Bad Mergentheim, unser heutiges Etappenziel. Die Stadt selbst werden wir uns allerdings erst morgen in Ruhe ansehen.
Den heutigen Vormittag nutzten wir, um Miltenberg noch einmal in aller Ruhe zu erkunden. Ein Spaziergang führte uns durch die verwinkelten Gassen der liebevoll erhaltenen Altstadt hinauf zur Mildenburg. Die im 13. Jahrhundert erbaute Burg thront hoch über dem Main und bietet einen herrlichen Blick auf die Stadt und das Maintal.
Bei Temperaturen weit über 30 Grad war danach allerdings Schluss mit Sightseeing. Den Rest des Tages verbrachten wir ganz entspannt auf dem Campingplatz, suchten den Schatten und genossen einfach das Urlaubsgefühl. Manchmal ist Nichtstun eben die beste Art, einen heißen Sommertag zu verbringen.
Auf unserem Weg nach Miltenberg legten wir einen Zwischenstopp in Aschaffenburg ein. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt und rund um das imposante Schloss Johannisburg, eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser Deutschlands, konnten wir einen ersten Eindruck der Stadt gewinnen. Alles ganz nett – für uns jedoch kein Ort, an dem man unbedingt länger verweilen muss.
Nach einer ausgedehnten Mittagspause direkt am Main ging die Fahrt weiter zu unserem Tagesziel Miltenberg. Unser zentral gelegener Campingplatz liegt unmittelbar am Fluss und ist ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Stadt. Wegen der großen Hitze beschränkten wir uns am Abend auf einen kurzen Spaziergang durch die romantische Altstadt mit ihren liebevoll erhaltenen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen. Den Rest des Tages ließen wir entspannt ausklingen – morgen bleibt genügend Zeit, Miltenberg in aller Ruhe zu entdecken.
Nach einem gemütlichen Morgenspaziergang am Möhnesee führte uns der Weg zunächst zum Galileo-Park. Die markanten Pyramiden beherbergen wechselnde Ausstellungen rund um Wissenschaft, Technik und spannende Rätsel – informativ, abwechslungsreich und absolut einen Besuch wert.
Anschließend ging es weiter nach Wetzlar. Die historische Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, verwinkelten Gassen und gemütlichen Plätzen lädt zum Bummeln ein. Bekannt ist die Stadt nicht nur durch den unvollendeten Dom, sondern auch als Wirkungsstätte von Johann Wolfgang von Goethe und als Heimat der Leica-Kamera. Ein schöner Abschluss eines abwechslungsreichen Reisetages.
Heute sind wir mit etwas Verspätung in unsere Deutschlandtour gestartet. Erstes Ziel war die beeindruckende Staumauer am Möhnesee, die zwischen 1908 und 1913 erbaut wurde und bis heute das Wahrzeichen der Region ist. Nach einem kurzen Stopp ging es weiter zu unserem Top-Übernachtungsplatz Camp13. Dort haben wir einen schönen schattigen Stellplatz gefunden, der die Nacht trotz der hohen Temperaturen des Tages hoffentlich angenehm werden lässt.
Der Möhnesee, oft auch als „Westfälisches Meer“ bezeichnet, ist mit einer Wasserfläche von rund 10 Quadratkilometern einer der größten Stauseen Nordrhein-Westfalens. Eingebettet in die Landschaft des Naturparks Arnsberger Wald bietet er ideale Bedingungen für Erholung, Wassersport und ausgedehnte Spaziergänge am Ufer. Ein gelungener Auftakt unserer Reise.